What to build? And how?
Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken darüber, welche Art von Software ich genau bauen und vermarkten soll. Sie soll sowohl simpel als auch calm sein und insbesondere helfen, genau diesen Zustand der Gelassenheit und des tiefen Fokus zu erreichen, mit dem man sehr viel in sehr kurzer Zeit erreichen kann. Mir sind da sofort mehrere Ideen gekommen: Eine App für den Mac, die mir nur den Zugriff auf die zwei oder drei Fenster erlaubt, die ich jetzt gerade bearbeiten muss. Zusammen mit einer Pomodoro-Funktion, die mir halt genau die 25 Minuten nur diese Apps zur Verfügung stellt. Eine App, die es mir erlaubt, alle meine Cloud-Dienste sehr einfach und sicher auf eine externe Festplatte wirklich zu sichern. Dies kommt aus Erfahrungen, die ich mit Anbietern wie OneDrive von Microsoft auf MacOS gemacht habe, die Daten selbst dann nicht mehr vollständig lokal spiegeln, wenn man sie dazu anweist. Eine echt einfache Terminbuchungs-Seite, auf der man öffentlich Termine zum buchen anbieten kann. Ich finde Services wie Calendly total überfrachtet und auch zu teuer für das, was ich benötige. Ich glaube, dass viele Lehrende, Coaches, Freelancer etc. auch einen sehr einfachen Service ohne viel Noise drum herum brauchen. Eine sehr einfache Mac-Desktop-App, mit der man ganz einfach (ohne sich mit Pages etc. auseinander zu setzen) einen exakt formatierten Brief nach DIN 5008 aufsetzen kann. Viele Personen, die Briefe an Unternehmen schreiben (Kündigungen, Dispute, Bestätigungen), möchten einfach nur in 2 Minuten einen Brief schreiben und versenden. Diese App wird die Briefe entweder direkt versenden (Web-to-Mail) oder als PDF exportieren. Ich habe beim Bauen einiger dieser Ideen gemerkt, dass der Engpass wirklich nicht mehr die Programmierung der Software ist, sondern das Validieren und Finden von zahlenden Kunden. Ich vermute, dass daher die Arbeit sich hier 30/70 aufteilt, mit 70%, die in Marktvalidierung und das Finden von früher Traktion gehen. ...
Warum diese Seite?
In der Ruhe liegt die Kraft Diese Aussage ist so alt wie wahr. Ich habe sie immer als ein bisschen großväterlich, vielleicht sogar paternalistisch empfunden, von Leuten, die es sich halt leisten konnten, ruhig zu sein: weil sie vielleicht die Zeit, in der sie aktiv nach vorne stürmen mussten, bereits hinter sich haben. Nun muss ich zugeben, dass ich auch nicht mehr 25 bin und mich mitten auf dieser sogenannten Autobahn des Lebens befinde, in der man zwischen 35 und 55 versucht, alles gleichzeitig hinzukriegen: Karriere, Kinder, Leben, Partnerschaft. ...